15. - 16. September 2012
Herbsttagung

Am 14. und 15. September 2012 findet in Görlitz die Herbsttagung der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften e. V. zur Thematik „Musik und Konfessionskulturen in der Oberlausitz der Frühen Neuzeit“ statt. Unter Einbeziehung des zeitgleich in Görlitz stattfindenden "Bach-Festes Görlitz-Zgorzelec 2012" werden Wissenschaftler zur musikalischen Lutherrezeption in Ostmitteleuropa im 16. und 17. Jahrhundert und zu weiteren theologischen und musikwissenschaftlichen Themen (u.a. zu Theologie und Musik der Schwenckfelder, zum Gesangbuch von Johann Leisentrit) referieren. Unter internationaler Beteiligung der Nachbarländer Polen und Tschechien soll insoweit die Oberlausitz in die Lutherdekade 2017 integriert und besonders im Themenjahr „Reformation und Musik“ hervorgehoben werden. Es konnten international renommierte Referenten für die Tagung gewonnen werden.

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4. - 6. November 2011
Herbsttagung

Vom 4. bis 6. November 2011 findet in Hoyerswerda die Herbsttagung der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig statt. 
In den letzten Jahren hat der Adel wieder verstärkt das Interesse der Forschung auf sich gezogen. Obwohl die Oberlausitz gelegentlich gar als "Adelsrepublik" bezeichnet worden ist, konnte sie davon nur am Rande profitieren. Die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften stellt daher gemeinsam mit dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig die geschichtlichen Leistungen des Oberlausitzer Adels in der Neuzeit in vergleichender Perspektive zur Diskussion. Wie ging der Adel mit den Brüchen, insbesondere den Zäsuren der Verlehnung an Sachsen 1635 und der Teilung des Landes infolge des Wiener Vertrages 1815 um? Welche Strategien und Mechanismen entwickelte er?

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Rückblick 2004
"Maria Pawlowna - Zarentochter am Weimarer Hof"

Die Ausstellung zeigte uns bisher unbekannte Büsten des Weimarer Staatsministers Ernst Christian August Frhr. v. Gersdorff, davon eine Mamorbüste in der Ehrenhalle des Schlosses.

Im Ausstellungskatalog heißt es: "Das Geheime Concilium, in das Goethe durch Carl August bald nach seinem Eintreffen in Weimar eingebunden wurde, war auch für Ernst Christian August Freiherrn von Gersdorff seit 1812 Wirkungsstätte, der mit den Aufgaben eines Geheimen Assistenzrates und Kammerpräsidenten betraut war. Den "Geheimen Rat" wandelte man 1815 / 16 in ein Staatsministerium um und stellte es unter Gersdorffs Leitung. Diese Änderung ging mit der von Carl August gegebenen Verfassung einher. Steuerreform und Pressefreiheit (!) waren Ergebnisse der folgenden Jahre. Eine der wichtigsten Aufgaben in Gersdorffs Leben stellten jedoch die Verhandlungen dar, die er auf dem Wiener Kongress für die Weimarer Ansprüche führte und die mit Gebietserweiterungen und der Erhebung zum Großherzogtum erfolgreich verliefen."

www.swkk.de

Ort: Schloßmuseum Weimar


 


15. November 2011
Vortrag im Lesesaal des Unitätsarchivs, Herrnhut

Lubina Mahling, Spitzkunnersdorf spricht über "Friedrich Caspar von Gersdorf, Herrnhut und die Sorben" Zum Inhalt: »… und haben wir uns allezeit gefreut, wenn wir die Begierde, die in Ihnen gewesen, das Guthe in Ihrem Theil zu befördern, sonderlich bey dero wendischen Unterthanen« (Erdmuth Dorothea von Zinzendorf an Friedrich Caspar von Gersdorf, 29.5.1738)

Oberamtshauptmann Friedrich Caspar von Gersdorf, ein Vetter Zinzendorfs, spielte als Ratgeber und Fürsprecher Herrnhuts in den Anfangsjahren der jungen Gemeine eine wichtige Rolle. Zugleich setzte sich Friedrich Caspar von Gersdorf für seine sorbischen Untertanen ein. Er errichtete in Klix ein sorbisches Prediger- und Lehrerseminar. Dieses wurde später nach Uhyst an der Spree verlegt und um die erste sorbische Mädchenschule erweitert. Außerdem förderte von Gersdorf den Druck zahlreicher Bücher in sorbischer Sprache und trug durch seine Unterstützung der Laienarbeiter maßgeblich zur Verbreitung von brüderischen Ideen unter den Sorben bei. 

Durch die Erschließung von neuem Quellenmaterial kann nun ein umfassenderes und differenzierteres Bild der ersten Jahrzehnte herrnhutischen Wirkens unter den Sorben gezeichnet werden.

www.archiv.ebu.de


Juni 2009
Neues Präsidium Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften gewählt

Am 20. Juni trafen sich gut 50 Mitglieder der Gesellschaft im Theatercafe in Görlitz zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit dem Ziel, ein neues Präsidium für die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften zu wählen. Das war notwendig geworden, nachdem die turnusmäßige Mitgliederversammlung am 18. April nach dem Rücktritt von fünf Mitgliedern des Präsidiums im November 2008 bestimmt hatte, ein neues Präsidium zu wählen. Mit großer Stimmenmehrheit wurden Dr. Lars-Arne Dannenberg (Königsbrück), Ulrich Ebermann (Görlitz), Tino Fröde (Olbersdorf), Dr. Steffen Menzel (Rothenburg), Prof. Dr. Winfrid Müller (Dresden), Grit Richter-Laugwitz (Bautzen) und Dr. Matthias Wenzel (Görlitz) in das neue Präsidium gewählt. Aus der Mitte dieser Mitglieder heraus wurde Dr. Steffen Menzel die Funktion des Präsidenten übertragen. Diese Wahl wurde seitens der Mitglieder mit großem Applaus angenommen und bestätigt.

Nach der Wahl ergriff der Ehrenpräsident der Gesellschaft, Prof. Karlheinz Blaschke, das Wort. Er sprach dem bisherigen Präsidenten, Prof. Geierhos, der für eine Neuwahl nicht zur Verfügung stand, seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Gleichzeitig wünschte er Herrn Dr. Menzel und den Mitgliedern des neuen Präsidiums viel Erfolg bei der Arbeit. Er freue sich über die Wahl und sehe den begonnenen Weg nun in guten Händen. Steffen Menzel dankte Karlheinz Blaschke für seine Worte und den anwesenden Mitgliedern für das überwältigende Votum. Er versprach, nun schnellstmöglich wieder in die Sacharbeit einzusteigen um mittels der gemeinsamen Arbeit die entstandenen Zerklüftungen zu überwinden. Er lud alle Mitglieder ein, sich daran zu beteiligen.

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Rückblick 2004
"Glaube und Macht, Sachsen im Europa der Reformationszeit"

Bei der Sächsischen Landesausstellung trafen wir auf den Wundarzt des 16. Jahrhunderts Hans von Gersdorff, genannt Schylhans, über den unsere Cousine Annette ihre Doktorarbeit geschrieben hat.

www.Landesausstellung.de

Ort: Torgau an der Elbe


Rückblick 2004
»Neu entdeckt – Thüringen, Land der Residenzen«

Vom 15. Mai bis 3. Oktober 2004 präsentierte der Freistaat Thüringen seine zweite große Landesausstellung in der ehemaligen Residenzstadt Sondershausen. Erwähnt wurde dort auch Ernst Christian August v. Gersdorff, Staatsminister in Sachsen-Weimar.

Die Ausstellung zeigte auch ein Gemälde der Familie des Gründers der Herrnhuther Brüdergemeine Ludwig Graf v. Zinzendorf als Leihgabe eines Gersdorff-Familien- mitglieds.


Ort: Sondershausen

 


Rückblick 2005
Familientag

Den 50. Familientag seit seiner Gründung 1887 feierten wir  in der Oberlausitz. Wir wohnten im neuen Gästehaus der Brüderunität Herrnhut.

www.teh-herrnhut.de

Am 3. September versammelt sich der Familienverband im Heffterbau in Zittau.

(Photo © 2005 Museum Zittau)

Abendessen bei Franz von Haebler in Großschönau.



 


9. - 11. September 2005
350. Jahrestag der Friedenskirche Jauer

In Jauer (Jawor) feiert die polnische Evangelische-Augsburgische Kirche den 350. Jahrestag der Friedenskirche.
Nach der Grundsteinlegung am 24. April 1654 konnte der Rohbau am 30. September 1655 beendet werden. 



Das umfangreiche Programm beginnt mit einem Symposium und einer Ausstellungseröffnung über die Kirche, es folgen ein Volksfest und zwei Konzerte am Sonnabend. Am Sonntag werden die renovierten Glocken in einer Prozession vom Ring zur Friedenskirche gebracht und dort geweiht.
Der ökomenische Dankgottesdienst wird zweisprachig gefeiert.



Im Jahr 2001 trug die UNESCO-Kommission die Friedenskirchen in Jauer und Schweidnitz in die Liste des Weltkulturerbes ein.

www.jawor.pl

Programm (pdf 1 Mb)

Ort: Jauer / Jawor, Polen